Nochmal Homöopathie

Stichwort ganzheitlich und Homöopathie. Dieses Wort ‚ganzheitlich‘ finde ich, seitdem ich es kenne, außerordentlich faszinierend. Deshalb denke ich nochmal an Hand dem Beispiel Homöopathie darüber nach.

Wenn ich Kopfschmerzen habe, gehe ich in die Apotheke und kaufe eine Tablette gegen Kopfschmerzen. Wenn ich Glück habe, gehen dann die Kopfschmerzen weg. Wenn ich Pech habe, habe ich danach Magenschmerzen. Und wenn ich richtig Pech habe, tut mein Magen weh und die Kopfschmerzen bleiben, weil es so viele verschiedene Ursachen für Kopfschmerzen gibt. Das ist das Gegenteil von ‚ganzheitlich‘.

‚Ganzheitlich‘ wäre zum Beispiel, Fragen zum Zeitpunkt des Auftretens der Kopfschmerzen, der Art der Schmerzen, weiteren Beschwerden, usw. zu stellen. So ergibt sich ein Bild, wie in diesem Beispiel, vom Menschen oder vom Tier, und zwar je detaillierter man fragt, desto individueller.

Aufgrund der vielen schon bekannten und sehr genauen Beschreibungen von homöopathischen Mitteln, kann dann auf Grund der Antworten ein passendes Mittel gewählt werden.

Dieses Mittel wirkt dann aber eben nicht linear wie Kopfschmerzen-Tablette-Kopfschmerz weg, sondern komplex auf alle vorhandenen Symptome, die durch die Arzneimittelprüfung bekannt sind.

Natürlich sind nicht alle bekannten Symptome immer ausgeprägt. Dafür sind Lebewesen zu verschieden. Und nicht bei jedem Symptom gibt es eine Erstverschlimmerung, wenn es überhaupt eine gibt. Dafür sind Symptome unterschiedlich lange und stark von Lebewesen zu Lebewesen ausgeprägt.

Man sieht, eine Standardlösung gibt es nicht, dafür aber jede Menge Erfahrungswerte. Und Menschen und Tiere sind ja auch nicht Standardwesen, sondern Individuen.

Und schließlich will man nicht immer wieder für das gleiche ‚in die Apotheke rennen‘, sondern gleich das Problem an der Wurzel packen, oder?

Also ich habe meinen Magen genauso lieb wie meinen Kopf.

Am deutlichsten wäre es, wenn man ein gut bekanntes homöopathisches Mittel wie zum Beispiel Sulfur vorstellen würden. Aber dafür brauche ich eine Fortsetzung. Die folgt dann auch bald.

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Hundeliebe

Ferienbeginn. Zeit für eine Geschichte. Zeit für Erinnerungen. Zeit für die ganz große Hundeliebe.

Wenn ich von Hundeliebe spreche, dann von der Liebe, die ein Hund für seinen Menschen empfinden kann. Denn was ein Mensch auch tut, an die unendliche Liebe eines Hundes wird es nie heranreichen. Und so bleiben wir Menschen immer unreife Kinder der Liebe. Einige Szenen will ich in der folgenden Geschichte erzählen.

Mein zweiter Hund, (Sir) Henry hing an mir wie ich an ihm. Das war von der ersten Stunde an so. Wie ich an anderer Stelle schon erzählt habe, war das Kennenlernen an sich Überzeugungsarbeit seitens von Henry. Wir verbrachten viele Jahre miteinander, liebten Spaziergänge, gemeinsames Nichtstun und Wasser.

Am Wasser überraschte er mich auch einmal mehr als eindringlich. Ich habe gelernt, mich beim Schwimmen ohne Brille zu orientieren. Richtig sehen kann ich aber nicht. So dachte ich auch nicht weiter darüber nach, als ich nach einem Spaziergang mit meinem Hund rund um den Baggersee mit einer Steilwand an einer Stelle von etwa zehn Metern, einfach ins Wasser flüchtete. Mein Hund kam mir hinterher. Aber nicht schnell genug. Er sah mich nicht mehr. Und ich konnte ihn auch nicht mehr sehen. Und da rannte er am vorher entlang gewanderten Ufer entlang zum höchsten Punkt, zur Steilwand, und sprang hinab. Kurz darauf schwamm er neben mir mit einer leichten Verletzung an der Pfote.

In einem anderen Jahr, etwa ein halbes Jahr nachdem ich mich zur Tierheilpraktiker-Ausbildung angemeldet hatte, grassierte die Schweinegrippe. Ich weiß noch wie im Unterricht darüber Spott herrschte. Und dann saß eine schniefende Schülerin in meiner Nachhilfegruppe neben mir…

Mein Hund wich nicht einen Augenblick von meiner Seite. Die Nacht war schlaflos, grauenvoll. Ich hatte einen Müllbeutel für die Taschentücher neben das Bett gelegt. Der war am Morgen voll. Blöderweise war Wochenende und eine Hauptprobe im Theater stand kurz bevor. Ich musste also aufstehen, ich musste gesund werden. Fiebrig schleppte ich mich ins Bad. Grad eben lieber nicht in den Spiegel geschaut, gehe ich zurück und will mich anziehen, und da: Der Müllbeutel aufgerissen, die Ekel-Taschentücher zerfetzt, mein Hund schwanzwedelnd im Bett!!! Katastrophe. Bei mir hatte die Inkubationszeit alle Rekorde geschlagen, und mein Hund??? Und jetzt? Warum ist man in den dramatischen Momenten im Leben immer allein??

Ich kann nur sagen für die Premiere fand ich eine Lösung, denn dass eine Premiere nicht läuft, das gibt es nicht!

Mein Hund. Die ‚Inkubationszeit‘ war sensationell. Nun durchwachte ich die Nacht bei ihm. In den wenigen Stunden meiner bis dahin kurzen  Ausbildung hatte ich noch nicht allzu viel gelernt, aber meine Bücher hatte ich schon. Bücher und Verzweiflung lassen einen schnell lernen. (Zur Erinnerung, es war mittlerweile tiefstes Wochenende.)  Ich begab mich in der noch nicht ausgestatteten Wohnung nach brauchbaren, wurde auch hier und da fündig. Das Ergebnis erstaunte mich selbst: Als ich endlich mit einem Auto zum Tierarzt konnte, war dieser nicht mehr wirklich nötig. Diese nächtliche Auseinandersetzung mit den Büchern hatte Früchte getragen. Aber ich bin froh, dass diese Geschichte nun wirklich schon eine seeeehhhhhhrrr alte Geschichte ist.

 

Konstitutionsmittel

Zum Ende jeden Monats das Gleiche: Wie ein Schatten, der direkt an meine Schuhe geklebt zu sein scheint und zusätzlich einen Haftpunkt am Hosenbein hat, folgt mir meine Hündin auf Schritt und Tritt.

Spätestens jetzt schaue ich auf das aktuelle Datum im Kalender, und weiß schon vorher: Ein neuer Monat steht vor der Tür.

Meine Hündin hat die ersten sieben Jahre ihres Lebens auf der Straße gelebt. Fremde merken ihr das heute nicht mehr an dank vielem Training und manchem therapeutischen Mittel. Als regelmäßiges Mittel ist einzig ihr Konstitutionsmittel übrig geblieben. Aber was ist das eigentlich, ein Konstitutionsmittel?

Kurz gesagt, es handelt sich dabei um die Hochpotenzen eines homöopathischen Mittels. Dabei gibt es einige sehr genau und intensiv beschriebene Konstitutionstypen, die häufiger anzutreffen sind. Das darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, das jedes Tier genau untersucht werden muss, um das richtige Konstitutionsmittel zu finden.

Darüber hinaus muss beachtet werden, dass Hochpotenzen nicht nur mit sehr viel Sorgfalt ausgewählt werden müssen, sondern auch mit Bedacht verabreicht werden müssen, da sie eben ganzheitlich wirken. Das heißt sie wirken auf körperlicher, geistiger und seelischer Ebene.

Für meine ohne hin schon so sanfte Hündin, bedeutet das, dass sie die Globuli am Abend bekommt, denn in der darauf folgenden Nacht ist sie keine Minute allein, und wenn sich doch noch einmal nach den Jahren ein Alptraum einschleicht, kann ich sie beruhigen.

Dafür wächst mit der Zeit ihr Selbstvertrauen und ihre Bindung zu mir.

 

Das stand nicht im Lehrplan

Zur Ausbildung zum Tierheilpraktiker gehören neben dem Unterricht auch zahlreiche Praktika. Da ich aber extrem übermotiviert war, suchte ich mir zusätzliche Aufgaben. So kam ich auch als Stallmädchen in einen Reitstall. In der freien Zeit übte ich mein erlerntes Wissen. Es war Sommer und heiß wie jetzt.

Ich war neu und wusste kaum, wo alles war. Da kam die Besitzerin zu mir und wollte ihr Pferd gesattelt haben. Mir rutschte das Herz in die Hose. Es handelte sich um eine wertvolles temperamentvolles Tier und ich war noch Anfänger. Ich versuchte nach außen cool zu bleiben und machte mich an die Arbeit.

Es kam, was kommen musste: Ich hatte den Anbinde-Knoten verpatzt. Plötzlich stand das Pferd frei auf dem Reithof. Ich schluckte. Und schluckte. Das einzige, was durch meinen Kopf wie ein Kreisel sauste, war die Lektüre von Monty Roberts und Andrea Kutsch, was ich in den Tagen gerade gelesen hatte. Verzweiflung brach in mir aus. Wie sollte ich das Pferd wieder einfangen? Die Tür zum Wald hatte jemand offen gelassen, und zur Straße war es für das Tier auch nicht weit. Ich sah mich schon von der Besitzerin beerdigt.

Der Mut der Verzweiflung ließ mich versuchen, Kontakt zu dem edlen Tier aufzunehmen. Das gelang. Ich hockte mich auf dem Boden und versuchte total ruhig zu werden. Immer wieder bat ich das Pferd zu mir zu kommen. Bis auf fünf Meter tat es das auch. Und dann wieder zehn zurück. Und wieder begann ich. Wieder kam es auf fünf Meter heran. Und wieder zurück. Wenigstens lief er nicht in den Wald. Eine Ewigkeit später kamen sie zu dritt, und trieben ihn auf eine kleine Koppel, die mir noch gar nicht aufgefallen war. Die kannten das Spiel wohl schon. Vorwürfe hat mir keiner gemacht, aber ich fühlte mich richtig mies.

Später am Tag sagte mir jemand, das das richtig professionell ausgesehen hätte, was ich mit dem Pferd gemacht habe. Gut, dass die nicht in meiner Haut gesteckt haben!!!

Ach, und das Pferd? Wenig später sind wir ganz dicke Freunde geworden.

Die Biene und ihre Produkte

Ein Blog-Artikel, den ich auch auf Facebook geteilt habe, brachte mich auf die Idee, diese Therapieform vorzustellen: Die Api-Therapie. Wie sich unschwer erraten lässt, geht es hierbei rund um die Biene und ihre Erzeugnisse.

Api-Therapie, das hört sich so kompliziert, so großartig an. Kompliziert ist daran allerdings gar nichts, großartig schon. Einen Boom erlebte die Api-Therapie vor einigen Jahrzehnten, auch auf der Grundlage, dass man sich der Inhaltsstoffe der Bienenprodukte bewusst wurden. Honig und Co. wurden sogar in Krankenhäusern eingesetzt. Heute sicherlich nicht mehr praktikabel, will ich an einem kurzen Beispiel die Wirkung von Honig erläutern.

Ich traf vor Jahren, wie so oft, eine Katze bei einem Spaziergang, die um meine Beine schlich und sich dann auf den Rücken rollte. Ich streichelte ihren Bauch und damals hatte ich noch keine Ahnung, wie ich den ausgespreizten Krallen entkommen sollte. Dementsprechend blutete anschließend meine Hand, nachdem die Katze zufrieden und glücklich abgezogen war.

Nun hatte ich in meiner Unterkunft weder Pflaster noch sonst irgendetwas da. Ich fand nur einen Rest Honig. Der kam auf die Kratzer. Ein Taschentuch darüber, damit ich nicht überall kleben blieb, und fertig. Nach ganz kurzer Zeit waren die Kratzer Geschichte.

Honig ist antibakteriell, antiviral, antimykotisch, und deshalb gut zur Desinfektion geeignet. Allerdings klebt er auf Grund des hohen Zuckergehalts sehr stark. Besser geeignet zur Behandlung von kleinen Wunden ist deshalb eine Propolis-Salbe. Propolis ist auch ein Produkt der Biene. Ebenso wie Pollen.

Aber schon eine kleine tägliche Portion Honig ist gesundheitsfördernd. Wie so oft, fängt Gesundheit mit der Nahrung an. Nun werden die wenigsten Hunde Honig essen wollen, aber dieser Artikel sollte das Thema auch nur anreißen, und anstupsen, wieviele wertvolle Produkte die Biene liefert.

p.s.: Zu diesem Thema ist schon ein Gerüst für ein eBook entstanden. Spätestens da wird dann auf alle Punkte ausführlicher eingegangen.

Und nun wünsche ich der Biene mehr Aufmerksamkeit.

Umfrage: Was war Euer erstes Haustier?

Ein extra-langes Wochenende steht vor der Tür. Da freue ich mich auf viele Antworten, auch auf Facebook. Welches war euer erstes Haustier?

Ich fange mal an: Meine ersten Haustiere waren drei Garten-Schnecken mit gelben und roasfarbenen Häusern in einem Glas gefüllt mit Löwenzahnblättern. Nach ein paar Tagen durften sie wieder in den Garten.

Dann hatte ich Stabheuschrecken, die sich ‚wie die Karnickel‘ vermehrten. Da war dann mein armer großer Bruder gefragt. Ach ja, die Zeit rennt…

Nun bin ich auf eure Geschichten gespannt und wünsche allen einen schönen Feiertag.

 

‚Wunderwerk‘ Reiki

In meinem ersten Video habe ich über Reiki für Tiere berichtet. Und auch mein allererster Blog-Artikel berichtet davon noch etwas umständlich. Deshalb heute ein anderes Beispiel. Komischerweise, wie in meinen ersten Fall, geht es auch um einen Vogel.

Ich ging so für mich hin und traf auf einen Vogel am Boden sitzend. Man sagte mir, er säße dort schon eine halbe Stunde. Es sah nicht gut aus.

Und wieder kämpfte ich mit meiner Angst, Vögel zu berühren. Natürlich versuchte der kleine Gimpel zu fliehen. Ich riss mich zusammen, und da hatte ich ihn in meinen Händen. Seine Flügel und seine Schwanz waren nicht gebrochen. Er war gegen eine Scheibe oder etwas ähnliches geflogen. Ich setzte mich mit ihm ins Gras in die Sonne und gab ihm Reiki.

Und dann geschah ( für mich wieder einmal wunderbar) das tolle: der Gimpel hopste von meiner linken Hand auf mein Bein und blieb sitzen. Diese wunderbare Vögel-Leichtigkeit! Er sah mir direkt in die Augen. Wenige Minuten später flog er entspannt in den nächsten Busch. Ich holte meine Sachen.

Als ich weitergehen wollte, flog der Gimpel im Bogen in meine Richtung und dann in den Himmel. Das sind so Momente…

Und das Gute ist: Reiki hat man immer dabei.