Gepflegte Pfoten

Der erste Schnee ist gefallen. Da teilen sich die Geister. Die einen wünschen sich bis zum Frühjahr einen Winterschlaf, die anderen freuen sich am Winterspaß. Eines ist aber ganz sicher: Straßen und Gehwege werden mit Salz gestreut.

Das bedeutet, dass Hunde in der Winterzeit besondere Aufmerksamkeit brauchen, denn das Streusalz greift die Pfoten an. Was kann man tun?

Streusalz und wunde Pfoten

Läuft man beim Spazieren-Gehen durch gestreute Straßen, empfiehlt es sich, dem Hund danach die Pfoten mit einem Handtuch abzurubbeln oder leicht abzuwaschen.

Tut man das nicht, fängt der Hund eventuell an, sich die juckenden Pfoten abzulecken. Damit gelangt das Streusalz in den Körper. Lecker!!!

Die Pfoten werden rissiger und beim nächsten Spaziergang hat das Salz noch leichteres Spiel. Spätestens gegen Ende des Winters hat der Hund wunde Pfoten.

Das Pfoten-‚Ritual‘ beginnt im Herbst

Man kann schon Herbst damit beginnen, dem Hund die Pfotenpflege beizubringen: Bevor es in die Wohnung geht, kurz mit einem Handtuch alle vier Pfoten abwischen. Je ungewohnter dieser Vorgang ist, desto kürzer verweilt man bei denen Pfoten. Mit zunehmender Gewohnheit kann man dann die einzelnen Pfoten sorgfältiger versorgen. Mit Winterbeginn ist der Vorgang dann eingeübt. Und ein weiterer wichtiger Pflege-Schritt kann vorgenommen werden: das ‚Eincremen‘ der Ballen.

Pflegende Öle für die Pfoten

Wie wir unser Gesicht eincremen, ist es hilfreich die strapazierte Ballenhaut der Pfoten unserer Vierbeiner besonders im Winter zu pflegen. Doch was eignet sich am besten?

Salbei-Öl wirkt antibakteriell und adstringierend. Kleine Risse in der Haut können sich so schlechter entzünden, das Streusalz kann nicht seine schmerzhafte Wirkung entfalten.

Lavendel-Öl wirkt antimykotisch aber auch durchblutungsfördernd. Eine gut durchblutete Haut ist, wie warme Hände, weniger empfindlich gegenüber Schnee, Eis und Salz. Allerdings heißt es zwar Lavendel-Öl, es hat aber nicht die typischen physikalischen Eigenschaften wie ein Öl. Deshalb ist es von Vorteil, ein Trägeröl beizumischen.

Dazu eignet sich Mandel-Öl. Dieses Öl ist aus Cremes bekannt. Und zurecht. Es hat hohe pflegende Eigenschaften und lässt Inhaltsstoffe tief in die Haut eindringen.

Pflege/ Elastizität, Durchblutung und Wundheilungs-Förderung, Eckpfeiler einer Pfotenpflege speziell im Winter. Wenige Tropfen Öl in die Pfoten einmassieren, und der Winter kann kommen.

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Autor: Syelle Beutnagel

Autorin und Tierheilpraktikerin mit eigener Praxis. mein Blog 'Wort': www.wortundtier.wordpress.com mein Blog'Tier': www.tierheilpraxisonline.wordpress.com meine Homepage: www.tierkommunikation-bad-gandersheim.com meine Galerie: www.zoomwork.com/gallery/view/lilafee

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